Atmen gegen Stress: 3 einfache Techniken für den Alltag
Der Tag beginnt mit dem Wecker, der Kalender ist voll, das Handy blinkt. Irgendwann merkst du, dass dein Atem hoch in der Brust sitzt, flach und schnell. Dein Körper steht im Alarmzustand, obwohl gar kein Löwe in Sicht ist.
Die gute Nachricht: Du kannst diesem Zustand mit dem Atem etwas entgegensetzen. Hier sind drei Techniken, die du überall anwenden kannst.
Die verlängerte Ausatmung
Atme 4 Sekunden durch die Nase ein und 6 bis 8 Sekunden durch die Nase oder den leicht geöffneten Mund aus. Die lange Ausatmung unterstützt die Entspannungsreaktion des Körpers. Schon 2 Minuten können einen spürbaren Unterschied machen.
Der Doppelseufzer
Atme tief durch die Nase ein, setze noch einen kurzen zweiten Atemzug obendrauf und lass dann alles mit einem langen Seufzer durch den Mund los. Wiederhole das drei- bis fünfmal. Viele Menschen empfinden diese Technik als schnelle Erleichterung, besonders in Momenten akuter Anspannung.
Die Bauchatmung
Lege eine Hand auf den Bauch und atme so, dass sich die Hand sanft hebt. Beim Ausatmen sinkt sie wieder. Das lenkt die Atmung weg von der Brust und hin zu einem tieferen, ruhigeren Rhythmus.
So wird es zur Gewohnheit
Verknüpfe die Übung mit etwas, das du ohnehin täglich tust: vor dem ersten Kaffee, an der roten Ampel, vor dem Öffnen deiner E-Mails. Kleine Anker machen aus guten Vorsätzen eine Praxis.
Wenn du merkst, dass Stress bei dir tiefer sitzt und Atemübungen allein nicht reichen, begleite ich dich gern dabei, die Ursachen zu erkennen und neue Wege zu finden.